Seit Jahren beschäftigt sich Helmut Stöcklhuber mit dem Material Papier und verwandelt Pulpe in strukturelle, farbliche große und kleine Wunderwerke.
Best of Papier
Helmuts große und kleine Werke können auf Wunsch auch erstanden werden. Bitte melden unter birgit.kahler@googlemail.com
Bei den gezeigten Arbeiten mit Naturmaterialien von Helmut Stöcklhuber handelt es sich um Werke aus den Jahren 2000 bis 2020.
Helmut nutzt für seine Papierwerke Naturmaterialien wie Hanf, Flachs und in Zusammenhang mit Flachs Hadernmaterial, sowie faserige Pflanzen. Die verwendeten Pigmente sind vor allem gemahlene Mineralien, sowie Pflanzenextrakte.
Mit seinen Bildern / oder besser Objekten will Helmut folgende bildnerische und formale Ziele erreichen:
- Form und Material sind eins – will heißen, dass aus der Verwendung spezieller Materialien auch immer unmittelbar die Form des Objektes entsteht. Dazu nutzt Helmut Materialien aus der Natur wie Zellulose, trockene Pflanzenteile, Pflanzenteile zur Farbgewinnung und Pflanzenteile, die dem Objekt letztlich seine Struktur geben, sowie Zusatzstoffen wie Asche, Leim und Tonmehl. Somit holt Helmut das Material aus der Natur in den Kreis der kreativen, sinnlichen Wahrnehmung sowohl optisch als auch haptisch zurück.
- Die Strukturen des Materials werden dabei formbildend herausgearbeitet und ergeben ein Relief. Entscheidend für diesen Prozess ist das Trocknen der Pulpe an Luft und Sonne. Die Mischung der Materialien sind jahrzehntelange Erfahrungswerte.
- Die Form des Objektes ergibt sich wiederum sehr stark aus der Zusammensetzung der Pulpe. Ist die Pulpe breiig und nicht mit größeren Materialteilen durchsetzt, fließt sie gleichmäßig aus und ergibt eine ovale bis runde Form. Sobald sich größere Materialteile mit in der Pulpe befinden, fließt diese ungleichmäßig aus und trocknet auch so.
- Das getrocknete Objekt/Bild wird nun mit einem Rutengerüst aus Zweigen mit 8 bis 12 mm Durchmesser punktuell fixiert. Dadurch wird das Bild gespannt und bekommt so eine Armierung. Gleichzeitig lässt es das Papier beweglich bleiben, da es nur an wenigen wichtigen Punkten angeleimt wird und somit Feuchtigkeit aufnehmen und je nach Spannung sich glätten oder wellen. Das getrocknete Objekt verändert auch je nach Luftfeuchtigkeit unmerklich seine Außen- und Innenform.
- Hängt das Objekt erstmal an der Wand, so wirft es je nach Abstand des Gerüsts von der Mauer Schatten und gewinnt so nun auch seine räumliche Dimension. Je nach Ausleuchtung der Wand kann die Schattenwirkung verändert werden. Bevorzugt sollten die Objekte in einem Abstand von 3 bis 6 cm von der Wand aufgehängt werden, um einen deutlichen Schattenwurf zu erzielen.
NEWS: Es gibt hierzu nun seit November 2020 ein Fotobuch mit den besten Arbeiten, sowie einem Einblick in die Umgebung des Künstlers in Unterhadermark (Raitenhaslach bei Burghausen an der Salzach). Dieses kann gegen eine Unkostengebühr von 40 Euro erstanden werden.






































































